Nutrition
(under construction)
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Die richtige Ernährung ist beim Hund genauso
wichtig wie beim Menschen. Auch Hunde leben wesentlich
gesünder, vitaler und vor allem länger, wenn Sie gesundheit
ernährt werden. Dabei sollte die Ernährung so naturnahe wie
möglich sein. Ich selbst bin kein unbedingter Anhänger des
"BARFEN", trotzdem werden unsere Hunde aber mit sehr
vielen frischen und rohen Lebensmitteln gefüttert.
Mit den nachfolgenden Informationen über "Rohfütterung",
"Kräuter",
"Vitamine und Mineralstoffe",
"Gemüse" und Getreideprodukte" kann man eine
gesunde und ausgewogene Ernährung sicherstellen.
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Futtermenge:
Die Futtermenge ist sehr unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab: Alter, Rasse, Aktivitäten, Klima, usw. In der Regel benötigt der Hund 2 Prozent seines Körpergewichts an Futter pro Tag. Das wären 600 g Futter für einen 30-kg-Hund (30 x .02). Davon sollten 70 – 90 Prozent Fleisch/ Knochen sein und 10 - 30 Prozent Gemüse, Innereien und andere Zutaten. Das wären für ein 30-kg-Hund 420 – 540 g Fleisch & Knochen) und 60 – 180 g Gemüse/Innereien und sonstiges. Dies ist nur eine Richtlinie; meine beiden jungen, aktiven 30-Kg-Hündinnen benötigen mindestens 800 g Futter/Tag, meine ältere, weniger aktive 30-Kg-Hündin braucht nur 500 g Futter/Tag.
Meeresalgen:
Meeresalgen sind sehr reich an Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Proteinen. Sie enthalten durchschnittlich zehnmal mehr Mineralien als frisches Gemüse, sind sehr reich an den Spurenelementen Jod, Kupfer und Zink - wichtig für Schilddrüsenfunktion, Haut, Fell, Wachstum - und enthalten alle wichtigen Aminosäuren. Meeresalgen sind außerdem eine gute Kalziumquelle.
Die bekanntesten Algen sind:
- Spirulina - eine Blaugrünalge, in der allen lebensnotwendigen Aminosäuren vorkommen, mit sehr hohem Gehalt an ß-Karotin, B 1, B 12, Eisen und Chlorophyll.
- Fucus Vesiculus (Kelp) - eine Braunalge, die besonders jodreich ist.
- Laminaria - eine Braunalge, die die Aufnahme von Magnesium fördert und wegen des Laminingehalts den Blutdruck senken kann.
Algen werden eingesetzt bei Darmproblemen, Durchblutungsstörungen, Jodmangel, Arthrosen, Hautproblemen und als Nahrungsergänzung zur Gesundheitsvorsorge.
Kräuter:
Es sind mittlerweile sehr viele Kräutermischungen für Tiere auf dem Markt. Einige sind sinnvoll und von guter Qualität, andere bewirken eher einen teuren Stuhlgang. Kräuter können durchaus als sinnvolle Nahrungsergänzung dienen, sind aber auch Arzneimittel, mit denen man umsichtig hantieren sollte. Kräuter mit starker Heilwirkung sollten nur als Kur gegeben werden, um eine Gewöhnung des Körpers oder gar eine Überdosierung zu verhindern. Es gibt bei Kräutern sehr große Qualitätsunterschiede; von Industriequalität (für Kosmetika und Seifen) bis zu Arzneiqualität, die sich zur Nahrungsergänzung oder als Heilmittel eignet. Sie sollten sich von der Qualität Ihres ausgewählten Produktes überzeugen oder eine Kräutermischung selber zusammenstellen aus Kräutern von der Apotheke oder einem biologisch-organischen Kräuterlieferanten.
Kräuter können eine gute Quelle für Mineralien und eine gute Vitaminergänzung sein. Z.B. ist die Hagebutte die Vitamin-C-reichste Pflanze überhaupt. Alfalfa (Luzerne) enthält die Vitamine A, B1, B6, B12, C, D, E, K1 und U, Beta-Karotin, Pantothensäure, Biotin, Folsäure, Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Aminosäuren, und Spurenelemente. Es hilft bei der Geweberegeneration, wirkt antibakteriell, hilft bei der Entgiftung, Darmproblemen, Diabetes und Arthrosen.
Grünlipp Muschelextrakt:
Die grünlippige neuseeländische Meeresmuschel enthält neben Mineralstoffen, Spurenelementen und wertvollen Aminosäuren einen ungewöhnlich hohen Anteil an GAGs (Glycosaminglykane), die die Regeneration von Knorpel und Bindegewebe fördern. Dieses Muschelmehl ist sehr hilfreich bei allen arthritischen Beschwerden und wirkt am besten, wenn die Zufuhr von Vit. C und Vit. E sowie hochwertigen Fettsäuren gleichzeitig erhöht wird. Auch hierbei ist auf Qualität zu achten!
Kalzium:
Besonders kalziumreich sind folgende Nahrungsmittel: Knochen,
Eierschalen, Meersalgen, Alfalfa, Melasse, Sesampaste, Amaranth, Mandeln, Petersilie, Feigen, Löwenzahn, Kresse, Broccoli, Ahornsirup, Spinat, Holunderbeeren, Endivien, Kohl, Sellerie, Bohnen, Linsen, Salat, Brennessel, Orangen, Erbsen, Radieschen, Hagebutten.
Kalziumzitrat ist ein gutverträgliches Kalziumpräparat zur Nahrungsergänzung. Um zu berechnen, wie viel von Ihrem Kalziumpräparat Sie benötigen, nutzen Sie dieses Kalzium-Phosphor-Berechnungsprogramm.
Milchprodukte sind zwar Kalziumreich, haben aber auch einen recht hohen Phosphorgehalt, so daß sie sich nicht zur Ergänzung oder zum Ausgleich von Kalzium eignen.
21. Mein Hund frißt sein Gemüse nicht - was soll ich tun?
Das kommt vor! Manche Hunde fressen nicht besonders gerne Gemüse. In so einem Fall versuchen wir es ihnen etwas schmackhafter zu machen. Dazu kann man etwas zum Gemüse beifügen, das der Hund gerne frisst und das sich gut mit dem Gemüse mischen läßt. Z. B. Leber mit dem Gemüse pürieren, Thunfisch, Käsestückchen, Hüttenkäse, Quark, Joghurt, Buttermilch oder Hackfleisch. Am Anfang kann man nur eine kleine Menge Gemüse zu den oben genannten Zutaten mengen, oder man kann zu Fleisch/Knochen etwas feingehacktes Grünzeug mit einem Ei geben. Das Ei sorgt dafür, daß das Grünzeug am Fleisch klebt und so mitgegessen wird.
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ROHFÜTTERUNG
Wenn wir von Rohfütterung sprechen, dann ist
damit in erster Linie rohes Fleisch gemeint. Die Vertreter der
"BARF" Fütterung zählen auch Knochen dazu, wir
konnten uns aber nie wirklich dazu durchringen, Knochen an
unsere Hunde zu füttern. Neben rohem Fleisch mischen wir auch
Gemüse, Obst, Kräuter, Getreideprodukte, Milchprodukte und
Pflanzenöle unserem Futter bei. Manche Hunde können
Verdauungsprobleme bekommen, wenn Fleisch und Getreide
gleichzeitig gefüttert wird. Das kann sich in Blähungen und
Winden äussern. Am Besten, man probiert es einfach aus. Wir
kaufen unser Fleisch entweder in Form von Faschiertem im
Supermarkt oder fein geschnitten oder im Ganzen beim
Fleischhauer. Sie werden in jedem Fall bald feststellen, dass
die Rohfütterung nicht nur Vorteile für die Gesundheit Ihres
Hundes bringt, sondern auch für Ihre Geldbörse. Fütterung von
frischen Zutaten ist wesentlich preisgünstiger als
Fertigfutter. Welche Fleischsorten können
gefüttert werden? Wir verwenden in erster Linie Rind, Huhn,
Pute, Strauss, Wild, Lamm oder Kaninchen.
Schweinefleisch füttern wir eigentlich nicht und wenn, dann nur
in gegartem Zustand. Unsere Hunde fressen auch gerne Fisch.
Je nach Tierart ist die Nutzung der Fleischteile unterschiedlich:
Rind: Jede Art von Muskelfleisch incl. Herz, Innereien wie Leber, Pansen, Lunge,
Milz, aber auch andere Teile des Rindes, die sich besonders
dadurch auszeichnen, dass sie weniger Kalorienhaltig sind, wie
z.B. Haut, Ohren, Hoden und Euter. Diese Teile sind besonders in
getrockneter Form beliebt. Huhn, Pute,
Strauss: Brust, Ober- und Unterkeulen, Leber, Herz, Magen
Wild, Lamm, Kaninchen: Dieselben Bestandteile wie beim
Rind. Beim Wild sollte man eventuell Abstand nehmen, Innereien
zu füttern.
Fisch: roh: Lachs, Tunfisch; gegart: Schollenfilet,
Pangasius, Seelachs u.ä., aber auch Sardinen und Tunfisch in
Öl
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NATURKRÄUTER
Obwohl
alle höheren Tierarten Krankheitssymptome produzieren können und somit
der homöopathischen Heilart ebenso zugängig sind wie der Mensch, wird im
folgenden nur vom Hund die Rede sein als dem Tier, das dem Menschen am nächsten
steht, ja nach dem Philosophen SCHOPENHAUER »des Menschen größte
Erwerbung« ist. Die hier vorliegende Schrift hatte ihren Wegbereiter in
dem 1964 bei Haug, Heidelberg, erschienenen Büchlein »Gesunde Hunde durch
homöopathische Behandlung«, das in viele Teile der Welt gegangen ist.
Diese Tatsache gerade beweist, daß es selbständig denkende Tierfreunde überall
gibt, die für ihre Pets eine Heilmethode wünschen, fern von chemischen
Stoffen, von arzneilichen Nebenwirkungen oder gar Arzneischäden. Diese
Freunde bevorzugen ein Heilverfahren, das nicht allein schon im Mutterleibe
durch eine Eugenische Kur die Gesundheit der noch nicht Geborenen fördert,
sondern auch bei seiner Anwendung im Krankheitsfalle den Organismus so
weitgehend autovakziniert, immunisiert (der Begriff der Impfung liegt nicht
weit davon), daß er von Krankheit zu Krankheit widerstandsfähiger und gesünder
wird. Die Homöopathie ist eine aktive Medizin, indem sie die Heilkraft
Erhältlich bei www.EuroZoo.de
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VITAMINE UND MINERALSTOFFE
Obwohl
alle höheren Tierarten Krankheitssymptome produzieren können und somit
der homöopathischen Heilart ebenso zugängig sind wie der Mensch, wird im
folgenden nur vom Hund die Rede sein als dem Tier, das dem Menschen am nächsten
steht, ja nach dem Philosophen SCHOPENHAUER »des Menschen größte
Erwerbung« ist. Die hier vorliegende Schrift hatte ihren Wegbereiter in
dem 1964 bei Haug, Heidelberg, erschienenen Büchlein »Gesunde Hunde durch
homöopathische Behandlung«, das in viele Teile der Welt gegangen ist.
Diese Tatsache gerade beweist, daß es selbständig denkende Tierfreunde überall
gibt, die für ihre Pets eine Heilmethode wünschen, fern von chemischen
Stoffen, von arzneilichen Nebenwirkungen oder gar Arzneischäden. Diese
Freunde bevorzugen ein Heilverfahren, das nicht allein schon im Mutterleibe
durch eine Eugenische Kur die Gesundheit der noch nicht Geborenen fördert,
sondern auch bei seiner Anwendung im Krankheitsfalle den Organismus so
weitgehend autovakziniert, immunisiert (der Begriff der Impfung liegt nicht
weit davon), daß er von Krankheit zu Krankheit widerstandsfähiger und gesünder
wird. Die Homöopathie ist eine aktive Medizin, indem sie die Heilkraft
Erhältlich bei www.EuroZoo.de
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